
Interessen und Stärken kennenlernen
17. April 2026
In unserem Intensivprogramm START Career setzen sich die Jugendlichen intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinander und lernen Unternehmen kennen. Die Eventtage, beispielsweise bei Salesforce sind dabei ein besonderes Highlight.
Welche Karrieremöglichkeiten gibt es eigentlich bei L´Oreal? Wie arbeiten Journalist:innen? Und was muss ich mitbringen, um in einem Software- oder einem Private-Equity-Unternehmen zu arbeiten?
Im Intensivprogramm START Career bekommen Jugendliche Antworten auf diese – und noch viele weitere – Fragen zur Berufsorientierung. Neben exklusiven Einblicken in unterschiedlichste Bereiche der Arbeitswelt bietet das Programm auch Coachings, Bewerbungstrainings und Praxisworkshops an. „Wir wollen den Jugendlichen Orientierung geben und sie dazu animieren, sich intensiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen – und vor allen Dingen Hürden und Hemmungen abbauen“, sagt Efpraxia Dermitzaki, bei START inhaltlich verantwortlich für das Programm START Career.
Wie bei all unseren Projekten und Programmen stellen wir uns auch bei START Career die Frage: Funktioniert das so, wie wir es uns vorstellen? Hat das Programm den gewünschten Effekt, erzielt es die beabsichtigte Wirkung?
Ein paar Zahlen
Klar ist schonmal, dass das Bedürfnis der Jugendlichen nach beruflicher Orientierung hoch ist. Das zeigen die Ergebnisse einer Umfrage, die wir zwei Mal jährlich unter den Jugendlichen durchführen, die an unserem Stipendium oder einem der Intensiv-Programme teilnehmen oder teilgenommen haben. Wir fragen darin nach ihren Erwartungen und Zielen und lassen sie sich selbst einschätzen. Nur ein Drittel beantwortet die Frage „Ich weiß, was ich machen muss, um mich erfolgreich auf eine Ausbildungsstelle oder einen Job zu bewerben“ zu Beginn des Programms mit Ja. Noch weniger (20 Prozent) wissen, was sie tun müssen, um sich erfolgreich auf einen Studienplatz zu bewerben. Und eins der wichtigsten Ziele der Teilnehmenden ist es, „Einblicke in Unternehmen zu erhalten“. 73 Prozent geben das als wünschenswert an.
Gewünscht, getan!
START Career findet in diesem Schuljahr zum zweiten Mal statt und wir haben das Jahr mit insgesamt 70 Veranstaltungen vollgepackt, damit für jede und jeden etwas dabei ist: Webinare, Workshops und: Unternehmensbesuche.
Unter anderem waren und sind wir bei bekannten Organisationen wie Freshfields McKinsey oder BASF zu Gast, aber auch bei eher potenziellen Arbeitgebern außerhalb der klassischen Unternehmenswelt wie dem Bremer Flughafen, dem Auswärtigen Amt oder dem Bundesfinanzministerium. Ein Highlight sind – wie schon im vergangenen Jahr – die beiden Eventtage bei dem Software-Unternehmen Salesforce, das uns nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch mehrmals pro Jahrgang einen kompletten Tag inhaltlich für die Jugendlichen gestaltet. Einmal in Berlin, einmal in München, zukünftig auch in Jena.
Einblicke in das Engagement von Unternehmen.
Darüber haben wir uns mit Doug Cryns unterhalten. Doug ist Customer Success Director bei Salesforce und koordiniert das ehrenamtliche Engagement der Angestellten in Deutschland und Österreich – und war bei der bereits vierten Veranstaltung von Salesforce in Berlin wieder selbst dabei.
Genauso wie acht seiner Kolleg:innen, die für 21 Jugendliche ein spannendes Programm gestaltet haben: in verschiedenen Sessions ging es um Künstliche Intelligenz und autonome Agenten, um Personal Brand Building und unterschiedliche Karrierewege in der Techbranche.
„Wir versuchen die Jugendlichen in interaktiven Formaten zu inspirieren. Sie bringen viel Neugier, kritische Fragen und Ideen mit – und wenn man diesen Austausch fördert, dann wird es erst richtig interessant. Die Jugendlichen bei START denken schon auf ganz hohem Niveau und die coolsten Momente ergeben sich, wenn man es schafft, sie zum Reden und Mitmachen zu bringen.“
Als Wirkungspartner in Crime hat Salesforce sich Gedanken darüber gemacht, was sie bei den Jugendlichen bewirken wollen (und uns zur Verfügung gestellt):
- Zukunftskompetenzen aufbauen:Die Jugendlichen entwickeln ein Verständnis für die „Skills of the Future“, wie kritisches Denken, emotionale Intelligenz und die Zusammenarbeit mit Künstlicher Intelligenz.
- Empowerment:Bekämpfung des „Imposter-Syndroms“ und Stärkung des Bewusstseins, dass die eigene Geschichte eine Superkraft ist.
- Werteorientierung:Vermittlung der Salesforce-Kernwerte (Vertrauen, Gleichheit, Nachhaltigkeit) und des 1:1:1-Philanthropie-Modells.
- Weiterbildung:Motivation zur lebenslangen Weiterentwicklung durch kostenlose Lernplattformen.
Das deckt sich in vielen Teilen mit den Zielen, die unsere Jugendlichen vor Beginn des Programms formuliert haben: 88 Prozent wollten ihre Interessen und Stärken besser kennenlernen, 79 Prozent gaben an, ein besseres und konkreteres Bild ihrer beruflichen Zukunft entwickeln zu wollen und 72 Prozent sagten, sie möchten neue Berufe kennenlernen. Welch ein Glück, dass Salesforce die Kooperation genauso schätzt wie wir und langfristig anlegt: „Einmalig etwas zu tun ist cool“, sagt Doug, „eine Partnerschaft, bei der wir regelmäßig die Gelegenheit haben, Impact zu stiften, ist noch viel besser.“