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Jugendbeteiligung gehört zu Diversity und Inklusion dazu

Wenn von Diversity & Inclusiveness (D&I) die Rede ist, denken viele automatisch an Geschlecht, geografische oder soziale Herkunft, Religion oder Behinderung. Allerdings bedeutet Vielfalt auch Generationenvielfalt und folglich auch die Berücksichtigung von Perspektiven junger Menschen. Jugendbeteiligung ist ein zentraler Bestandteil echter Inklusion.

 

Vielfältige Perspektiven bereichern Entscheidungsfindungsprozesse

Politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Entscheidungsräume werden von Erwachsenen dominiert, die ihre Sichtweisen dort einbringen. Aber auch Jugendliche haben Geschichten zu erzählen. Auch sie können wichtige Perspektiven beisteuern, die nur sie eibringen können und die sonst untergehen. So können junge Menschen wichtige Impulse setzen, z.B. zu Themen wie Klimagerechtigkeit, Digitalisierung oder Bildungsgerechtigkeit.

 

Zugänge statt Hürden schaffen

Leider wird Jugendlichen oft Desinteresse, Politikverdrossenheit oder Individualismus vorgeworfen. Doch wer genauer hinschaut, sieht ganz klar: Genug junge Menschen wollen sich einbringen und mitgestalten, nur stehen sie vor verschlossenen Türen. Der Zugang zu Konferenzen, Beteiligungsformaten oder Entscheidungsprozessen bleibt ihnen häufig verwehrt und ihr Potenzial weitgehend ungenutzt.

Echte Beteiligung bedeutet, Türen zu öffnen, indem junge Menschen zu Konferenzen, Panels sowie Entscheidungsräumen eingeladen und ernstgenommen werden. Dominik Ringler bringt es in Bezug auf Demokratiebeteiligung auf den Punkt: „Jugendliche sollen vor dem Hintergrund der spezifischen Erfahrungen in ihrer Lebenswelt als Expertinnen und Experten wahrgenommen und gehört werden.“[1]

 

Einladen statt ausschließen

Wenn wir unsere Jugend aus bestimmten Räumen ausschließen, verlieren wir ihre bereichernden Perspektiven. Stattdessen sollten wir Jugendliche bewusst einladen, denn so wie der Deutsche Jugendring betont, schafft Beteiligung Verständnis und Vertrauen: „Sie fördert die Fähigkeit zu Perspektivwechsel, kritischer Reflexion und Frustrationstoleranz. Partizipation ist konstitutiver Bestandteil der demokratischen Kultur.“[2]

 

Best Practice START-Stiftung

Mit unserer Arbeit möchten wir Jugendlichen mit Migrationsbezug einmalige Chancen geben, Zugänge schaffen und sie in allen gesellschaftlichen Bereichen sichtbar machen. Hierfür bekamen wir z.B. im Dezember 2025 beim Kongress WIRTSCHAFT – MACHT – DEMOKRATIE, einer Initiative von Business Council for Democracy (BC4D) und brandeins, ein bestimmtes Platzkontingent für junge, interessierte Menschen unserer Community. Auf dem Kongress machten wir sehr gute Erfahrungen: Teilnehmende inkludierten die Jugendlichen in die Gruppenarbeit, nahmen ihre Stimmen ernst und lobten ihr Engagement.

Fazit

D&I heißt, Vielfalt aktiv zu inkludieren, nicht nur zu benennen. Und Jugend ist ein Teil dieser Vielfalt. Denn wer Inklusion ernst meint, muss auch Zukunftsgenerationen als Mitgestalter:innen berücksichtigen.

 

Tipps für Ihre Organisation:

 

[1] Jugendbeteiligung als Teil der Demokratiebildung in der Kommune – Dominik Ringler.pdf

[2] 2018-DBJR-VV-POSITION-v2-beteiligung

 

 

Ein Beitrag von START-Mitarbeiterin Efpraxia Dermitzaki

 

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