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Bühne frei am Schauspiel Frankfurt
20 START-Stipendiaten schnuppern echte Theaterluft während der Ferienakademie „Lebens(t)räume im Theater“
Schauspielern lernen – wie geht das? Wie moduliert man seine Stimme, wie kontrolliert man seinen Körper und seine Mimik? Wie kann man seine Gedanken und Gefühle in Wörter, Bewegungen, Musik umsetzen, mit welchem Gesichtsausdruck vermitteln? Diese Fragen begleiteten 20 Stipendiaten während der Theaterakademie, die vom 5.-11. April in Frankfurt am Main in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt stattfand.
Angeleitet von zwei Theaterpädagogen des Schauspiels, Rainer Klose und Klara Buchtova, lernten die Stipendiaten unterschiedliche künstlerische Mittel kennen und konnten ihre eigenen Ideen spielerisch in Szene setzen und sich ausprobieren. Das vielschichtige Thema „Lebensentwurf“ zog sich dabei als roter Faden durch die gesamte Woche.
Dieses Thema und insbesondere die Frage nach dem Leben am Rande der Gesellschaft und den Umgang mit der Perspektivlosigkeit standen auch im Mittelpunkt des Theaterstücks „Das blaue blaue Meer“, das die Stipendiaten besuchten. Bei einem späteren Gespräch mit den beiden Hauptdarstellern hatten sie dann Gelegenheit, sie zum Stück, zu ihrer Vorbereitung, aber auch zur Schauspielausbildung und zum Arbeitsalltag eines Schauspielers zu befragen.
Im Gespräch mit der Dramaturgin, bei der Begehung der beiden Theater- und der Opernbühnen, beim Besuch der Schneiderei und der Maske bekamen die Stipendiaten weitere Einblicke hinter die Kulissen und einige durften selbst im Schminkstuhl Platz nehmen. Dank des Besuchs der Generalprobe der Eigenproduktion „Schwarz“ des Jugendclubs lernten die Stipendiaten neben der professionellen Theaterwelt eine Möglichkeit kennen, seine Theaterbegeisterung auch als Laiendarsteller auszuleben.
Es wurde eine ereignisreiche und spannende Woche mit interessanten Einblicken hinter die Kulissen, mit spannenden und zuweilen kontroversen Diskussionen, voller lustiger, trauriger, nachdenklicher Szenen und vielen Anregungen für die 20 Teilnehmer.
Wir suchen Dich! Und Dich! Und Dich!
Endspurt für Bewerbungen um START-Schülerstipendien
Noch bis zum 30. April 2010 kannst du dich um ein START-Schülerstipendium bewerben. START-Stipendiaten erhalten monatlich 100 EUR Bildungsgeld und einen Laptop und können an vielen interessanten Seminaren und Veranstaltungen teilnehmen. Wichtig ist uns, dass Du gesellschaftlich engagiert bist und gute schulische Leistungen hast. Nutze die freie Zeit während der Osterferien für Deine Bewerbung!
Alle Informationen findest Du unter www.start-stiftung.de/deineBewerbung
opernSTART in Hannover wirft einen Blick hinter die Kulissen
Dass Oper ein spannendes Erlebnis ist, konnten 19 Stipendiaten aus Niedersachsen und NRW in der Staatsoper Hannover erfahren. Hier fand vom 19.-21.3.2010 der inzwischen fünfte START-Opernworkshop in Kooperation mit der Deutsche Bank Stiftung statt, durch den Dr. Swantje Gostomzyk, Leiterin der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Staatsoper Hannover, führte.
Im Mittelpunkt des Wochenendes stand Wolfgang Amadeus Mozarts Oper „Idomeneo“. Mit dem Besuch der Aufführung am Freitagabend begann der Workshop, und in den folgenden Tagen konnten die Teilnehmer im wahrsten Sinne einen Blick hinter die Kulissen des Opernbetriebes werfen. In Gesprächen mit Sängerin Aranxia Armentia, Dramaturgin Sylvia Roth und Chefmaskenbildner Stefan Jankov erfuhren die Stipendiaten, wie eine Opernaufführung von der ersten Planung bis zur Premiere entsteht.
Bei einer Führung durch die Staatsoper bekam die Gruppe einen Eindruck davon, wie viele Personen am Gelingen einer Aufführung beteiligt sind – und dass das, was der Zuschauer auf der Bühne sieht und hört, das Endprodukt einer großen Teamleistung ist. In Gruppenarbeiten unter der Leitung der Theaterpädagogin Eva Bessert-Nettelbeck konnten die Stipendiaten selbst kreativ werden, einzelne Szenen in verschiedenen Stilen nachspielen oder das Stück auch ganz neu inszenieren. Für viele Stipendiaten war dies der erste Opernbesuch, und am Ende eines faszinierenden und ereignisreichen Wochenendes stand für die meisten fest, dass es nicht ihr letzter war.
»Mir ist es wichtig, dass meine Familie gesund bleibt und dass ich immer mit dem START-Programm in Kontakt bleibe, weil START mir sehr viel gegeben hat«
Nejla (19 Jahre)


